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viEMA auf Youtube 24. September 2015


Dieses Video zeigt den erfolgreichen Test des viEMA Demonstrators in der Fertigung des BOSCH-Werkes in Waiblingen.
In diesem Szenario mussten Spritzgussteile lokalisiert und von einem Förderband abgegriffen werden. Nach einer optischen Inspektion wurden sie entweder ausgesondert oder einer Silikonier-Station zugeführt. Abschließend wurden die Teile zur Ausschleusung in festen Mustern abgelegt.

Durch den Trend zu immer kundenspezifischeren Produkten wandeln sich bei Herstellern und Zulieferer die Anforderungen an Montageeinrichtungen grundlegend. Durch die kleineren Losgrößen und unsicheren Stückzahlprognosen erreichen klassische Automatisierungslösungen aufgrund des hohen Engineering-Aufwandes rasch ihre wirtschaftlichen Grenzen. Das gleiche gilt für Handpätze, wenn der Stückzahlhochlauf erfolgt. Um auch an Hochkostenstandorten wie Deutschland die wirtschaftliche Produktion zu ermöglichen, sind hier neue Montagekonzepte gefragt. Somit kann für das produzierende Gewerbe ein stark wachsender Bedarf an flexiblen Handhabungseinrichtungen prognostiziert werden. Ziel des viEMA Projektes war es daher, eine schnelle Einsatzbereitschaft für Roboter zu erreichen, um so Handarbeitsplätze flexibel mit einer Automatisierungslösung auszustatten, wenn die Produktion dies verlangt.

Die im Video gezeigte Aufgabe demonstriert die Stärken des viEMA Systems: Der gesamte Ablauf wurde in nur zwei Tagen mit Hilfe des im Projekt entwickelten intuitiven, Template-basierten Programmierverfahrens implementiert. Der Roboter nutzt eine Greif- und Bewegungsplanung, die mit Hilfe eines 3D-Umweltmodells automatisch kollisionsfreie Trajektorien von den per 3D-Lokalisierung ermittelten Objektpositionen zu den Ablagepositionen plant. Mit den per 3D-Druckverfahren realisierten Greiferbacken ist der Manipulator auch in der Lage, die für eine menschliche Bedienung konzipierten Stationen zu bedienen. Da diese mehr als drei Meter auseinander liegen, nutzt viEMA einen motorisierten drehbaren Tisch, der den Arbeitsbereich des Roboters extrem vergrößert. Die Station ist im Betrieb mit mehreren Sicherheitslaserscannern abgesichert, die eine Annäherung von Personen detektieren und die Ausfühungsgeschwindigkeit verlangsamen oder den Roboter komplett stoppen, um Verletzungen durch den Roboter auszuschließen.

Die genannten Fähigkeiten in Kombination mit der einfachen und bedarfsgerechten Programmierung machen das System gerade auch für KMUs interessant, da mit ihr eine (Re-)Konfigurierbarkeit erreicht wird, die weit über den Möglichkeiten heutiger Industrieroboter liegt.
 
viEMA Laboraufbau zur Werkserprobung 24. Oktober 2012
(H264 Version)
Am FZI wurde eine Fertigungslinie von Bosch nachgestellt, um umfangreiche realistische Tests durchführen zu können.
Hierfür wurde noch eine 2D-Sichtprüfung integriert. Nachdem der Ablauf stabil funktioniert (siehe Video), wird nun die Geschwindigkeit schrittweise erhöht.
 
viEMA auf der AUTOMATICA 2012 1. Juli 2012
(WMV Version) (H264 Version)
Diese Video zeigt die viEMA Zelle auf der AUTOMATICA 2012 auf dem Stand des AUTONOMIK Projektes. Es demonstriert den großen Arbeitsbereich des Roboters durch den integrierten Drehtisch und die Objekterkennung. Die im Video durch einen Zaun abgeschirmten Bereiche werden in den meisten realen Anwendungs-Szenarien durch Maschinen abgeschottet, die der Roboter bedient. Die für Messebesucher offenen Seiten der Zelle wurden durch Laserscanner abgesichert.
Auch die intuitive Programmierbarkeit konnte von Besuchern an einem Touch-PC live getestet werden.
Wir bedanken uns bei allen Besuchern für die interessanten Gespräche innerhalb der spannenden Woche auf der Messe!
 
viEMA Zelle: Demonstration der Integration aller essentiellen Komponenten 10. Februar 2012
viEMA Roboterzelle
Diese Video demonstriert an Hand mehrerer autonomer Pick and Place Operationen die erfolgreiche Integration aller essentiellen Komponenten. Es entstand bereits 13 Tage nach der Lieferung der aufgebauten Roboterzelle durch den Projektpartner FAUDE. Angefangen beim ISRA Vision 3DSHAPEScan Sensors zur Objekterfassung, über den Rundschalttisch und natürlich dem Denso 6-Achs-Roboter können alle Komponenten von einer zentralen Software aus angesteuert werden. Zum Einsatz kommt dabei die Greifplanung und die kollisionsfreie Bahnplanung des FZI und die Bildverarbeitung und Objekterkennung von ISRA Vision.
 
Video von autonomen Pick and Place Operationen 18. November 2011

Dieses Video zeigt mehrere Pick and Place Operationen mit einem Leichtbauroboterarm des FZI und dem im viEMA-Projekt verwendeten Röhm Zweibackengreifer. Grundlage für die kollisionsfreie Bewegunsplanung des Roboters sind Objektposen, die durch einen Scan mit dem 3DSHAPEscan Sensorprototypen von ISRA Vision ermittelt wurden.
 
Screenshot einer Punktwolke 10. November 2011

Scan einer Kaffetasse mit dem Prototypen des im viEMA-Projektes eingesetzen ISRA 3DSHAPEscan-Sensors.
 

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